RESIDENCY MENA

Aimed at supporting editorial teams in completing films reliant on re-contextualizing the audiovisual heritage of archive, citizen journalist and video activist material.

Dieses Programm fand von Sommer 2015 bis Dezember 2017 mit der Unterstützung des Transformationspartnerschaftsprogramms des Auswärtigen Amtes statt.

The Residency MENA unterstützt die Fertigstellung arabischer, sozialpolitisch engagierter Dokumentarfilme. Die Unterstützung richtet sich an Dokumentarfilmschaffende aus der MENA-Region, die in der entscheidenden Phase des Schnitts ihrer Filme sind und eine fortgeschrittene Rohfassung haben. 

RESIDENCY MENA möchte sozialpolitisch engagierte Dokumentarfilme unterstützen, die sich für eine Rekontextualisierung des audiovisuellen Erbes, welches primär aus dem Material von Citizen Journalists sowie Videoaktivist*innen stammt.

Das Programm richtet sich an Dokumentarfilmschaffende, deren Projekt sich in einer entscheidenden Entwicklungsphase befinde, und bietet ihnen einen sicheren Raum, in dem ihre Sorgen, ihre wunden Punkte und die Herausforderungen, vor denen sie und ihr Projekt stehen, von erfahrenen Filmschaffenden, Mentor*innen, Filmeditor*innen und Expert*innen ernst genommen werden.

Das Residenzprogramm wurde erstmals im Sommer 2015 mit Unterstützung durch das Auswärtige Amt im Rahmen der Transformationspartnerschaften mit der arabischen Region durchgeführt und lief bis Ende 2017. Aufgrund der Unterstützung durch das Auswärtige Amt konnten ausschließlich Bewerber*innen aus der MENA-Region für die Förderung berücksichtigt werden. Im Einzelnen sind dies Dokumentarfilmschaffende und Videoaktivst*innen aus Ägypten, Jordanien, Irak, Libanon, Libyen, Marokko, Tunesien, Palästina und dem Jemen.

Residency (MENA) wurde zum Jahresende 2017 abgeschlossen.
Bewerbungen sind nicht länger möglich.
  • Spring 2016 cycle: closed
    Bewerbungen von 15. October 2015 bis 15. November 2015
  • Summer 2016 cycle: closed
    Bewerbungen von 1. April 2016 bis 15. April 2016
  • Fall 2016 cycle: closed
    Bewerbungen von 1. May 2016 bis 31. May 2016
  • Spring 2017 cycle: closed
    Bewerbungen von 1. September 2016 bis 20. September 2016
  • Summer 2017 cycle: closed
    Bewerbungen von 1. Februar 2017 bis 20. Februar 2017
  • Fall 2017 cycle: closed
    Bewerbungen von 1. May 2017 bis 20. May 2017
Mittels der RESIDENCY (MENA) erhalten die Teams – Regisseure und Cutter – die Möglichkeit, unter fachmännischer Anleitung ihre Filme vor Ort in Berlin fertigzustellen. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine technische und finanzielle Unterstützung, vielmehr soll den Stipendiat*innen auch ein sicheres, bereicherndes sowie professionelles Umfeld geboten werden, in dem sie in die Lage versetzt werden, die besten Entscheidungen für die Bearbeitung ihrer Filme zu treffen.

Unterkunft und Lebenshaltungskosten wurden dabei ebenso gestellt wie ein voll ausgestattetes, professionelles Schnittstudio, der technische und kreative Support sowie Supervisionsmöglichkeiten durch international anerkannte Filmemacher*innen und -editor*innen.

  • Der Aufenthaltszeitraum in Berlin pro Residency-Teilnehmer*in betrug 3-12 Wochen. Die Dauer wurde ausgehend von der Art und Dauer des verfügbaren Rohmaterials, der Vorerfahrung des*der Filmschaffenden, der Entwicklungsphase des Rohschnitts und den spezifischen Bedürfnissen jedes einzelnen Projektes festgelegt. Das Auswahlkomitee formulierte eine Empfehlung, die finale Entscheidung lag bei DOX BOX und war abhängig von der Verfügbarkeit von Mitteln.
  • Zugang zu einem voll ausgestatteten, professionellen Schnittstudio.
  • Ein*e Consulting-Editor und mehrere Berater*innen geben ausführliche Analyse und Rückmeldung zu Struktur und Stil.
  • Allen Stipendiat*innen wird eine Unterkunft für die Dauer der Residency in Berlin gestellt.
  • Lebenshaltungskosten und lokaler Transport vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln wurden für den gesamten Zeitraum des Stipendiums gestellt.
  • DOX BOX wird bei Visumsanträgen bei Bedarf unterstützend tätig, übernimmt aber keine Garantie für die Ausstellung eines Visums.
Das Programm richtet sich an Filmschaffende (Filmteams aus Regiseur*innen/ Cutter*innen) und Videoaktivist*innen, die an gesellschaftspolitisch relevanten Dokumentarfilmprojekten mit bereits existierendem Material von „citizen journalists“, Videoaktivist*innen und Reporter*innen arbeiten. Zum Zeitpunkt der Bewerbung sollten sich die Projekte in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befinden, ein Rohschnitt vorliegen und die Dreharbeiten sollten abgeschlossen sein.
Bewerber*innen werden auf Basis der folgenden Kriterien ausgewählt:
  • Wer:
    • Dokumentarfilmschaffende und Aktivist*innen
      • die älter als 18 Jahre sind
      • unabhängig von professioneller Erfahrung und Ausbildung
      • aus Ägypten, Jordanien, Irak, Libanon, Libyen, Marokko, Tunesien, Palästina und Jemen
      • die aktuell in einer fortgeschrittenen Phase des Filmschnitts sind
    • Teams bestehend aus Regisseur*innen/ Cutter*innen oder Regisseur*innen/Aktivist*innen sind bewerbungsberechtigt.
    • Sprachkenntnisse in Englisch oder Deutsch sind keine Voraussetzung.
  • Welche Filmprojekte werden berücksichtigt?
    • Ausschließlich Dokumentarfilmprojekte sind bewerbungsberechtigt, Spielfilme können nicht berücksichtigt werden
    • Alle Dokumentarfilm-Genres kommen infrage.
    • Filmprojekte müssen auf bereits existierendem Material von „citizen journalists“, Videoaktivist*innen und Reporter*innen basieren (gefundenes Filmmaterial und Archivmaterial könnten ebenfalls zulässig sein, mehr Informationen dazu sind in den FAQs zu finden).
    • Projekte sollten sich mit Themen wie Menschenrechte oder Gerechtigkeit auseinandersetzen oder anderweitig in einen gesellschaftspolitischen Diskurs eingebunden sein. (Weiterführende Informationen dazu sind in den FAQs zu finden).
    • Regionale und internationale Koproduktionen sind zulässig. Weiterführende Informationen dazu sind in den FAQs zu finden).
    • Nur unabhängige Filmproduktionen werden berücksichtigt. Propagandafilme, kommerzielle Filme oder Filme, die von kommerziellen, politischen oder religiösen Institutionen in Auftrag gegeben worden sind, können nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungen sind dauerhaft nicht mehr möglich.

  • Das Online-Bewerbungsformular ist auf Arabisch und Englisch verfügbar und kann auf Arabisch, Englisch, Deutsch oder Tamazight übermittelt werden.
  • Eine komplette Bewerbung sollte  einen Link oder eine DVD mit dem Rohschnittmaterial (max. 3 Stunden) enthalten, das einen Eindruck von Filmstil und Erzählstruktur vermittelt.
  • Die Dreharbeiten sollten abgeschlossen sein und alles andere Filmmaterial (Archivmaterial, Material von Videoaktivist*innen, Bürgerjournalist*innen, etc.) sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung vorhanden sein.
  • Für eine komplette Bewerbung müssen mindestens zwei professionelle Referenzen mit Kontaktdetails angegeben werden.
  • Einträge im Bewerbungsformular können nicht zwischengespeichert werden, daher ist es sinnvoll längere Antworten in einem separaten Dokument zu speichern, um zu verhindern, dass diese verloren gehen, falls die Internetverbindung zusammenbrechen oder der Browser abstürzen sollte.
  • Alle Bewerber*innen werden über das Ergebnis ihrer Bewerbung innerhalb von sechs Wochen nach Einreichungsschluss informiert.
  • Für erfolgreiche Bewerber*innen ist die Beantragung eines Visums beim deutschen Konsulat in ihrem Land erforderlich. DOX BOX unterstützt die Beantragung des Visums, kann allerdings nicht garantieren, dass das Visum bewilligt wird.
  • Sollte ein Visum nicht bewilligt werden, behält DOX BOX sich vor, den Residency-Platz an die*den nächsten Kandidat*in auf der Warteliste zu geben.
Stipendiat*innen müssen sich auf einige Pflichten einstellen, sollten verfügbar sein und Engagement zeigen.
  • Erfolgreiche Bewerber*innen müssen eine bindende Vereinbarung unterschreiben.
  • Die Vereinbarung muss binnen einer Woche nach Erhalt des Angebots von DOX BOX an uns zurückgeschickt werden. Im Fall von Nichteinhaltung der Frist behält sich DOX BOX vor, den Residency-Platz an eine*n andere*n Berwerber*in weiterzugeben.
  • DOX BOX erwartet volle Bereitschaft von Stipendiat*innen, an allen RESIDENCY MENA Aktivitäten aktiv und engagiert teilzunehmen. Dazu gehört vor allem Anwesenheit im Schnittraum in Vollzeit.
  • Stipendiat*innen müssen nach dem Ende ihrer Residency-Aufenthalte an einer Evaluation teilnehmen.
  • Es wird von Stipendiat*innen erwartet, dass sie ihre Filme bis zum Ende ihres Residency-Aufenthalts fertigstellen.
  • DOX BOX muss als Unterstützer in den Filmcredits sowie in allen Promo-Materialien mit Logo genannt werden.
  • DOX BOX behält sich das Recht vor, fertige Filme auf der DOX BOX Community-Plattform und in Workshops zu nutzen.

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2015

Fish Killed Twice

Ägypten | 70 Minuten | Dokumentarfilm (Spielfilmlänge)
vonAhmad Fawzi Saleh (Regie) und Mostafa Noor (Schnitt)

Ausgewählt im Herbstzyklus 2015

My Head Is Not A Graveyard 

Syrien & Vereinigtes Königreich | 45 Minuten | Dokumentarfilm (Kurzfilm)
von Zaher Omareen (Regisseur)  und
 Valerie Smith (Schnitt, zugeteilt)

Ausgewählt für den Herbstzyklus 2015

Happily Ever After

Ägypten | 40 Minuten | Dokumentarfilm (Kurzfilm)
von Nada Riyadh (Regie) und Ayman El Amir (Schnitt)

Ausgewählt für den Winterzyklus 2015

2016

Bread & Angels

Marokko & Frankreich | 70 Minuten | Dokumentarfilm (Spielfilmlänge)
von Rachid Biyi (Regie) und Laurent Lombart (Schnitt)

Ausgewählt für den Frühlingszyklus 2016

Rude Refugee’s Diaries 

Syrien | 56 Minuten | Documentary (mittlere Filmlänge)
von Juma Hamdu (Regie) und
 Sebastian Heidinger (Schnitt, zugeteilt)

Ausgewählt für den Frühlingszyklus 2016

 Black Stones

Syrien & Ägypten | 45 Minuten | Documentarfilm (Kurzfilm)
von Usama Ghanoum (Regie) und Annette Muff (Schnitt, zugeteilt)

Ausgewählt für den Frühlingszyklus 2016

 The Vote

Ägypten & Vereinigtes Königreich | 100 Minuten | Documentarfilm (Spielfilmlänge)
von Hanan Abdalla Cressida Trew (beide Regie) und Barbara Toennieshen (Schnitt, zugeteilt)

Ausgewählt für den Sommerzyklus 2016

Landless Moroccans

Marokko & Algerien | 60 Minuten | Documentarfilm (mittlere Filmlänge)
von Soraya El Kahlaoui & Intissar Jbeiha (beide Regie) und Sabrina Hakim (Schnitt)

Ausgewählt für den Herbstzyklus 2016

2017

AMAL

Ägypten | 90 Minuten | Documentarfilm (Spielfilmlänge)
von Mohamed Siam (Regie) und 
Katja Dringenberg (Schnittbetreuung)

Ausgewählt für den Sommerzyklus 2017

The Normal Way

Tunesien & Frankreic | 75 Minuten | Documentarfilm (Spielfilmlänge)
von Erige Sehiri (Regie) und Hafedh Laaridhi (Schnitt), 
Katja Dringenberg (Schnittbetreuung)

Ausgewählt für den Sommerzyklus 2017

Where did Ramsis Go

Ägypten | 60 Minuten | Documentarfilm (mittlere Filmlänge)
von Amr Bayoumi (Regie) und Doaa Fathy (Schnitt), 
Katja Dringenberg (Schnittbetreuung)

Ausgewählt für den Sommerzyklus 2017

The Colonel Stray Dogs

Libyen, Vereinigtes Königreich & Südafrika | 90 Minuten | Documentarfilm (Spielfilmlänge)
von Khaled Shamis (Regie) und 
Katja Dringenberg (Schnittbetreuung)

Ausgewählt für den Herbstzyklus 2017

Tiny Souls

Jordanien & Tunisien | 75 Minuten | Documentarfilm (Spielfilmlänge)
von Dina Naser (Regie) und Najwa Khecheimi (Schnitt), 
Katja Dringenberg (Schnittbetreuung)

Ausgewählt für den Herbstzyklus 2017

 

Die vollstängigen Berichte der Bewerbungs- und Auswahlrunden (in englischer Sprache) sind auf Residency Mena Application Reports zu finden.