Dox in Exile

Eine Veranstaltung zusammen mit dem Goethe-Institut im Kontext von Goethe-Institut Damaskus im Exil im Herbst 2016.

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und im Kontext der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe Goethe-Damaskus im Exil, die im Herbst 2016 in Berlin stattfand, veranstaltete DOX BOX am Sonntag, den 30. Oktober 2016, einen Workshop mit dem Titel “Dox in Exile”.

“Dox in Exile” bot Filmschaffenden im Exil in Berlin die Möglichkeit, zusammen zu kommen und ihre Arbeit sowie alltägliche und berufliche Herausforderungen in Deutschland zu diskutieren.

Dokumentarfilmschaffende im Exil in Deutschland haben oft viele Fragen, die ihre Arbeit in Deutschland betreffen. Die Suche nach Antworten und nach finanzieller Förderung kann extrem frustrierend sein und nicht selten professionelles Arbeiten behindern oder sogar verhindern. Diese Veranstaltung gab eine Einführung in den deutschen Dokumentarfilmsektor und widmete sich den wichtigsten Fragen und Themen. Vier Expert*innen erklärten, wie die Branche funktioniert und gaben in kleinen Gruppen nützliche Tipps und Rat aus ihren eigenen Arbeitserfahrungen.  

 

Die Themen waren:

  • Filmschnitt: Ich habe eine Festplatte mit Filmmaterial, wo und mit wem kann ich das Material schneiden? Mit Karoline Schulz & Sebastian Heidinger, freiberufliche Cutter
  • Filmdistribution & Festivals: Ein erster Einblick. Mit Grit Lemke, ehemalige Programmleitung, DOK Leipzig
  • Filmförderungslandschaft: Tipps von einer erfahrenen deutschen Dokumentarfilmproduzentin. Mit Edda Baumann-von Broen, avanti media+ GmbH
  • Die ersten Schritte als Filmschaffender in Deutschland: Ein Erfahrungsbericht: Ekrem Heydo, Filmschaffender

Karoline Schulz & Sebastian Heidinger (t.b.c.), Freiberufl. Schnittmeister*innen
Grit Lemke, Leiterin Filmprogramm, DOK Leipzig
Edda Baumann-von Broen, Produzentin, avanti media+ GmbH
Ekrem Heydo, Filmemacher

LocationRosa-Luxemburg-Straße 16, 10178 Berlin
Datum: Sonntag, 30.10.2016 von 14Sprachen: Englisch/Arabisch
Eintritt: frei

Der Workshop richtete sich an Dokumentarfilmschaffende, Produzent*innen und Cutter*innen aus der arabischen Welt mit Vorerfahrung.

Da die Teilnehmendenzahl limitiert war, wurde um eine verbindliche Registrierung gebeten.

Damit sich die Expert*innen besser vorbereiten konnten, wurden interessierte Filmschaffende darum gebeten, einige Worte über sich und über eines ihrer Projekte zu schreiben.


Registrierung nicht mehr möglich.