DOX BOX Geschichte

Wie und warum DOX BOX zu dem wurde, was es ist.

Gegründet 2014 in Berlin

DOX BOX ist eine gemeinnützige Organisation, die in Berlin gegründet wurde. Sie ist aus dem gleichnamigen internationalen Dokumentarfilm-Festival entstanden, welches 2007 in Syrien erstmals stattfand.

GESCHICHTE

Das Festival 2007 – 2011 | Damaskus

Das DOX BOX International Documentary Film Festival fand erstmals 2008 auf Initiative von Procaction Film, eines syrischen Indie-Filmproduktions- und Filmvertriebsfirma statt. Das Festival entwickelte sich schnell zum größten und wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der arabischen Welt und zog das Publikum in Rekordzahlen in die Kinos.

Das Festival war bekannt für die hohe Qualität seiner Filmauswahl, freien Eintritt zu allen Vorführungen, öffentlichen Debatten sowie Fragerunden mit Regisseur*innen wie Produzent*innen. Die Vorführungen fanden in verschiedenen, quer über das Land verteilten Städten statt; das Publikum konnte sich über die Wahl seiner Lieblingsfilme direkt beteiligen. Dadurch wurde das Festival zu einem einzigartigen, integrativen und gemeinschaftlichen Kulturevent.

Für Gäste aus der Dokumentarfilmbranche hielt es zahlreiche Aktivitäten bereit, die auf Karriereförderung sowie Kapazitätsaufbau ausgerichtet waren. Der „Campus“ wurde zu einem wichtigen Forum, in dem Dokumentarfilmschaffende aus der arabischen Welt ihre gerade in der Entwicklung befindlichen Filme vorstellen konnten. „Takween“ bot sowohl aufstrebenden professionellen Filmschaffenden als auch Amateuren die Möglichkeit zum Netzwerken. Im Rahmen der Veranstaltung „Tabadol“ kamen Filmschaffende in gemütlicher Runde mit regionalen und internationalen Fachleuten in Kontakt. Jedes Jahr zog das Festival mit seinem ebenso vibrierenden wie vielfältigen Programm über 100 Fachleute aus der Dokumentarfilmbranche an.

Solidarität mit den Menschen in Syrien | Global Day 2012

Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation in Syrien konnte das Festival 2012 nicht stattfinden. Stattdessen organisierte das Team den DOX BOX Global Day for Syria, ein weltweites Event, welches die Menschenrechtsverletzungen und den ungerechtfertigten exzessiven Einsatz seiner Macht durch den syrischen Staat gegen Zivilist*innen und Aktivist*innen direkt verurteilen sollte. Der DOX BOX Global Day fand exakt am Jahrestag der Abschlusszeremonie des Festivals 2011 statt. Er wurde durch die Zusammenarbeit und Unterstützung von internationalen Dokumentarfilm- und Menschenrechtsfilmfestivals in 38 Städten weltweit ermöglicht.

Solidarität mit Citizen Journalists | Global Day 2013

2013 veranstaltete das Team einen zweiten Global Day for Syria, indem es – als Hommage an die tapferen „Citizen Journalists” des Landes – eine aus 6 Videos bestehende Serie von Dokumentarfilmen schuf. Der Titel der Serie war „Citizen With a Movie Camera“ („Bürger*in mit einer Filmkamera“) und wurde weltweit sowohl in Kinos als auch im Netz wiederholt gezeigt. Eine Auswahl von „Citizen With a Movie Camera“ kannst du hier online sehen.

Der Verein | Berlin 2014

8 Gründungsmitglieder trafen sich im Sommer 2014 in Berlin, wo sie die Gründung des DOX BOX e.V. als gemeinnützige Organisation bekannt gaben, welche sich für Aufbau und Stärkung einer Community von Dokomentarfilmschaffenden mit Schwerpunkt auf der arabischen Welt einsetzt.